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Hier mit laden wir Sie herzlich ein zu unserer Pilotreise in die ukrainischen Transkarpaten, die vom. 7.9.2010 – 17.09.2010
das erste Mal stattfinden wird.
Auf dieser Tour lernen Sie per Rad, Bahn und zu Fuß die wunderschöne Region rund um die malerische Stadt Uzhhorod, die
Vulkankarpaten,
das transkarpatische Weinbaugebiet und die wilde Landschaft des Uzhotskyj-Nationalparks rund um Karpatenhauptkamm kennen.
Ein optionales Kletterangebot an einem markanten Felsen nahe Uzhhorod gehört ebenfalls zum Programm.
Die Übernachtungen sind in Privatunterkünften, kleinen Hotels sowie (2x) im Zelt.
Ein Abend mit einer lokalen Folkgruppe bei landestypischem Essen, sowie eine Weinprobe rundet das Programm ab.
Die Reise wird von einem profunden Karpatenkenner aus der Region Uzhhorod, sowie einer in Berlin lebenden
Ukrainerin geleitet.
1. + 2.Tag:
Gegen 16.00 Uhr begrüßt Sie Ihre Reiseleiterin am Berliner Hauptbahnhof, von wo aus Sie um 16.36 mit dem EC zunächst nach
Tschechien fahren. In Dresden besteht um 19.10 h eine letzte Zustiegsmöglichkeit um 19.10 Uhr. Während des gemeinsamen
Abendessens im Speisewagen gleitet das romantische Elbtal an Ihnen vorüber. Von Ústí nad Labem fahren Sie mit dem Nachtzug
in 3er Abteilen nach Kosice und kurz vor Ankunft erhalten Sie im Schlafwagen Frühstück. Mit Regionalzug und Linienbus
erreichen Sie das slowakisch-ukrainische Dorf Velke Slemence/Mali Selmency.
Dieses Dorf wurde 1945 infolge der neuen Grenzziehung geteilt. Nur über große Umwege waren fortan Begegnungen zwischen den
Bewohnern der beiden Dorfhälften möglich. Seit wenigen Jahren ist die Grenze nun für Fahrräder und Fußgänger geöffnet und
somit ein kleines Stück Normalität an der EU-Außengrenze eingekehrt.
Hinter der Grenze erwartet Sie Ihr ukrainischer
Reiseleiter mit den Fahrrädern. Nach einem Picknick und gegenseitigem Kennenlernen freuen Sie sich auf ein gemütliches
Einradeln durch kleine Dörfer und wenig befahrene Straßen nach Jarok, nahe Uzhhorod. (ca. 40 km).
Sie beziehen Ihre Privatunterkünfte. Abends treffen Sie sich zu einem gemeinsamen Essen von "Bohratsch-Gulasch" aus dem
Kessel über dem Feuer und traditioneller Musik aus der Region, gespielt von einer ortsansässigen Folkgruppe.
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3. Tag: Frühstück in den Privatunterkünften. Anschließend brechen Sie auf zu einer Radtour über unasphaltierte Forststraßen durch Hügel und Wälder zur Burgruine Nevytske, mit schönen Blick auf das Uzhtal. Von dort aus geht es weiter, immer am Fluss entlang nach Uzhhorod, wo Sie eine Führung durch die Stadt mit Besichtigung der Burg, am oberen Rand der Altstadt erwartet. Nach dem Transfer nach Jarok haben Sie dort ein gemeinsames Abendessen im Freien. | ![]() |
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4. Tag: Nach dem Frühstück radeln Sie durch malerische Dörfer und Hügel nach Seredne. Hier sehen Sie eine kleine Burgruine mit weitem Blick über die panonische Tiefebene. Die Streckenlänge beträgt je nach Lust, Laune und Interesse der Gruppe zwischen 12 und 40 km durch leicht hügeliges Gelände. Die eigentliche Attraktion des Tages jedoch ist ein Weingut mit historischen Kellern auf dem 16.Jh wo sie eine Weinprobe und eines Imbiss geboten bekommen. Transfer nach Jarok. |
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5. Tag: Nach dem Frühstück geht es mit den Rädern nun steil bergauf zur Antalovetska Poliana (971 m), einem ehemaligen Vulkankrater mit nahegelegenen Felsformationen. Weiter geht´s zum Felsen Sokolets (800 m), mit wunderschöner Aussicht über das Bergland, wo Sie ein optionales Kletterangebot (unter der Leitung eines erfahrenen Kletterntrainers) wahrnehmen können. Grillen im Freien. Übernachtung in einem nahegelegenen kleinen Hotel. Die Radstrecke an diesem Tag beträgt ca. 20 km, durch gebirgiges Gelände mit einigen längeren Anstiegen. | ![]() |
6. Tag:
Nach dem Frühstück fahren Sie mit den Rädern in einer gemütlichen Tagestour (ca 40 km), meist leicht abwärts wieder
zurück nach Jarok, wo Sie zu Abend essen. Erneute Übernachtung in den bisherigen Privatunterkünften.
7. Tag:
Nach dem Frühstück packen Sie Ihre Rucksäcke und fahren mit dem Kleinbus zum Bahnhof von Uzhhorod. Mit der Elektritschka
fahren Sie durch das landschaftlich reizvolle Uzhtal auf die Passhöhe bei Sianky. Vor allem der letzte Abschnitt führt
über zahlreiche Brücken, Viadukte und Tunnels und bietet atemberaubende Ausblicke.
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Sianky, vor dem 2. Weltkrieg eines
der bedeutendsten Wintersportzentren und Tourismushochburg in den damals polnischen Karpaten verdeutlicht einmal mehr die
Irrationalität der innereuropäischen Grenzen. Anfang der 50 Jahre infolge einer
nachträglich erfolgten Grenzverschiebung zwischen der Sowjetunion und Polen wurde das Dorf geteilt. Der größere, auf
polnischer Seite der Grenze gelegene Teil des Ortes wurde dem Erdboden gleichgemacht. Übrig blieben der Bahnhof
und wenige Häuser auf der ukrainischen Seite. Heute verläuft die streng bewachte EU-Außengrenze in unmittelbarer Nähe des
Bahnhofes.
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8. Tag:
Frühstück im Freien. Heute wandern Sie auf dem markanten Karpatenhauptkamm zum Berg Pikui (1406m) vorbei an Sandsteinfelsen
und über naturbelassene Bergwiesen, die Polonyny.
Wer den die Gebirgsregion im Südosten Polens kennt, dem wird einiges bekannt vorkommen, ist der Karpatenkamm südöstlich von
Sianky doch die direkte Fortsetzung der Bieszady, jedoch wesentlich wilder und deutlich weniger erschlosssen, als auf der
polnischen Seite.
Nach dem Abstieg essen Sie zu Abend und übernachten auf einer Waldlichtung im Zelt. Streckenlänge: ca. 20 km, Aufstiege: ca. 200 m,
Abstieg etwa 800 m
9. Tag:
Frühstück. Nach dem Aufstieg auf die Passhöhe (900m) besteigen Sie ohne Gepäck den Hostra Hora (1405m) und weiter zu einem
sympathischen Selbstversorger-Berghaus wo Sie gemeinsam kochen.
Hier haben Sie auch die Gelegenheit zu einem Saunabesuch.
(nicht im Reisepreis enthalten)
10. Tag:
Frühstück. Nach dem Aufstieg auf den Berg Polonyna Runa (1487m) - der höchste Berg Ihrer Tour, steigen Sie ab ins Dorf
Lumshory. Sie wandern etwa 15 bis 20 km und bewältigen etwa 600 m Höhenunterschied.
Nach den anstrengenden letzten Tagen erwartet Sie hier ein Bad in einer Mineralquelle in einem beheizten Bassin.
Zeit zur Erholung. Abendessen. Übernachtung in einer Bergpension.
11. Tag:
Heute gibt’s das letzte ukrainische Frühstück.
Anschließen fahren Sie noch einmal nach Uzhorod, wo Sie in einem regional typischen Restaurant nochmal ein reichhaltiges
Abschlussmahl bekommen.
Um viele Eindrücke reicher steigen Sie gegen 17.00 Uhr in den Zug über Chop nach Kosice, von wo aus Sie über Nacht im
Schlafwagen, incl. Frühstück nach Prag fahren. Von Prag aus fahren Sie mit dem Eurocity nach Berlin, wo Sie um 13.20
eintreffen.
Ihre Reiseleiter:
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Olga Jungius: Aus Cherkassy, in der Zentralukraine stammend, studierte Sie von Kiew und Prag Sozialwissenschaften. Sie lebt in Berlin und ist tätig in der interkulturellen Bildungsarbeit. | ![]() |
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Serhij Stepchuk: Der gelernte Graphiker stammt aus Uzhhorod und engagiert sich seit Jahren für die Entwicklung des nachhaltigen, grünen und aktiven Tourismus. Er verfügt über langjährige Erfahrungen mit ausländischen Gruppen. Er lebt mit seiner Familie in Jarok. | ![]() |
Leistungen
Nicht im Preis enthaltene Leistungen:
Unsere AGB´s für die Studienreisen finden Sie hier